Das Impingement-Syndrom, auch als Impingement der Schulter oder Engpass-Syndrom bekannt, ist eine häufige Erkrankung, die oft bei Menschen auftritt, die sich wiederholenden Schulterbelastungen aussetzen. Dieses Syndrom resultiert aus der Einklemmung von Weichteilen wie Sehnen oder Schleimbeuteln im Schulterbereich, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann.
Ursachen:
Die Hauptursachen für das Impingement-Syndrom sind wiederholte Bewegungen oder Überkopfarbeiten, die die Weichteile zwischen dem Schulterdach (Akromion) und dem Oberarmknochen einklemmen. Dies kann zu Entzündungen, Schwellungen und Schmerzen führen. Ein anatomisch schmaler Raum unter dem Akromion kann das Risiko für Impingement erhöhen.
Symptome:
Typische Symptome sind Schmerzen im Schulterbereich, die oft beim Heben des Arms auftreten. Die Schmerzen können allmählich schlimmer werden und sich nachts verschlimmern. Die Beweglichkeit der Schulter kann eingeschränkt sein, und Betroffene könnten Schwierigkeiten haben, Alltagsaufgaben wie das Anziehen einer Jacke auszuführen.
Behandlung:
In den meisten Fällen beginnt die Behandlung mit konservativen Maßnahmen wie Ruhe, physiotherapeutischen Übungen zur Stärkung der umgebenden Muskulatur und entzündungshemmenden Medikamenten. Die Arbeit an Faszien und Muskeln ist meist ein sehr guter Ansatz, um die Schulterschmerzen zu reduzieren und im Idealfall aufzulösen. In schwereren Fällen kann eine Injektion von Kortikosteroiden (stark entzündungshemmende Stoffe) in den betroffenen Bereich erwogen werden. Wenn konservative Ansätze nicht erfolgreich sind, kann eine chirurgische Entlastung des Schulterdachs in Erwägung gezogen werden.
Vorbeugung:
Um das Risiko eines Impingement-Syndroms zu reduzieren, ist es wichtig, richtig auf die Körperhaltung zu achten und Bewegungen der Schulter richtig auszuführen. Regelmäßige Dehnübungen und Kräftigung der Schultermuskulatur können ebenfalls dazu beitragen, die Stabilität und Beweglichkeit der Schulter zu verbessern.
Insgesamt ist das Impingement-Syndrom eine häufige Erkrankung, die jedoch mit der richtigen Behandlung und Prävention gut bewältigt werden kann.
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